Quellen prüfen in der Masterarbeit: die lange Liste auf Existenz

Fünfzig bis hundert Einträge, gesammelt über Monate. Manche stammen aus der Bachelorarbeit, aus einer Betreuungsliste oder aus einem Chat im ersten Semester. Das Beispiel-Zitat zeigt, wie nicht nachweisbare Zeilen aussehen.

Vorgefülltes Beispiel. Kostenlos. Ohne Anmeldung. Ohne Upload.

Eigenes Verzeichnis hier einfügen. Das ist getrennt vom Beispiel-Zitat und startet keinen Beispiel-Lauf.

Welchen Job meinst du?

Ich will die Zitierform der ganzen Masterarbeit vereinheitlichen

Das macht die Literaturverwaltung. Diese Seite prüft, ob die Angabe existiert.

Ich will die lange Liste vor der Abgabe auf Existenz prüfen

Genau das. Beispiel zuerst, dann das Verzeichnis, ohne Konto.

Ich will wissen, ob die zentralen Belege den Text tragen

Das ist die Analyse mit Upload, nach der Anmeldung.

Was eine lange Liste versteckt

Eine Masterarbeit wächst über Monate. Üblich sind fünfzig bis hundert Quellen. Darunter liegen Titel, die du seit dem Exposé nicht mehr aufgeschlagen hast, und Einträge aus zweiter Hand, die im ersten Entwurf mitgewandert sind.

Quellen prüfen an dieser Stufe heisst: die ganze Liste einmal gegen Register legen, nicht jeden Satz von Hand. Crossref, OpenAlex, DOAJ, K10plus und die DNB laufen im selben Durchgang, inklusive Retraktion. Das Beispiel-Zitat ist der Einstieg ohne Upload.

Was übrig bleibt, sind echte Quellen, deren Inhalt du noch halten musst. Dafür meldest du dich an. Der Quellen-Check ersetzt diesen Schritt nicht, und er ist kein Vergleich deines Textes mit fremden Texten.

Was wir selbst holen, und was nicht

Öffentlich erreichbare Volltexte holt die Analyse selbst: Open Access und frei zugängliche PDFs, soweit kein Login dazwischensteht.

Eine Paywall oder eine gesperrte PDF ist eine Grenze. Diesen Volltext ziehen wir nicht. Für die Belegtreue, also ob die Quelle den Satz trägt, lädst du die PDF nach der Anmeldung hoch.

Anleitung · 7 Min. Lesezeit

Masterarbeit Quellen prüfen: der Abgabe-Check fürs Literaturverzeichnis

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Häufige Fragen

Wie prüfe ich das Quellenverzeichnis einer Masterarbeit?

Mit dem Beispiel-Zitat siehst du den Befund an einer vorgefüllten Liste. Danach fügst du dein Verzeichnis ein und arbeitest die nicht nachweisbaren Zeilen ab.

Muss ich in der Masterarbeit jede Quelle neu lesen?

Nicht für die Existenz. Gelesene PDFs sind für diesen Schritt erledigt. Ungeprüfte Übernahmen aus Listen und Chats nicht. Den Inhalt der Kernthese prüft die Analyse.

Sieht ein Ähnlichkeitsvergleich, ob Master-Quellen existieren?

Nein. Er vergleicht Text mit Text. Eine erfundene Angabe hat nichts, womit sie übereinstimmen könnte.

Wo geht es weiter, wenn die Existenz steht?

Zur Analyse anmelden, Arbeit und PDFs hochladen. Der Beispiel-Check bleibt ohne Konto.

Holt Acurio jede Quelle selbst?

Öffentlich erreichbare Volltexte ja. Hinter einer Paywall oder einer PDF-Sperre nicht. «Beispiel-Zitat prüfen» öffnet nur ein vorgefülltes Beispiel und holt keine Datei. Die Belegtreue für gesperrte PDFs braucht den Upload nach der Anmeldung.

Wie prüfe ich das Literaturverzeichnis einer Masterarbeit vor der Abgabe?

Zuerst die Einträge markieren, die du nie im Volltext hattest. Dann jede DOI auf doi.org resolven und den Rest als exakten Titel in Crossref, OpenAlex und im Bibliothekskatalog suchen. Zum Schluss Text und Verzeichnis gegeneinander abgleichen. Die Existenzprüfung für das ganze Verzeichnis geht in einem Durchgang; den Inhalt prüfst du nur bei den Belegen, die deine These tragen.

Muss ich in der Masterarbeit wirklich jede Quelle einzeln prüfen?

Jede Quelle, die du nicht selbst gelesen hast. Was du aus dem PDF zitiert hast, ist für die Existenz erledigt. Was aus einer Literaturliste der Betreuung, aus der Bachelorarbeit, aus einer Fussnote oder einem KI-Chat ins Verzeichnis gewandert ist, ist es nicht. Genau diese Einträge prüfst du zuerst.

Prüft Turnitin oder PlagScan, ob meine Master-Quellen existieren?

Nein. Plagiatsscanner vergleichen deinen Text mit fremden Texten. Sie prüfen weder, ob eine zitierte Quelle real ist, noch ob sie das aussagt, was du behauptest. Eine erfundene Angabe geht durch, weil es keinen fremden Text gibt, mit dem sie übereinstimmen könnte.

Wie viele Quellen sind in einer Masterarbeit üblich?

Als grober Rahmen gelten 50–100 Quellen. Das ist kein Prüfungsminimum, sondern der Bereich, den die meisten DACH-Masterarbeiten treffen. Wer die Zahl nach Fach und Methode einordnen will, findet die Faustregeln unter «Wie viele Quellen braucht eine Bachelorarbeit?» — der Beitrag nennt auch den Master- und Dissertationsrahmen.

Was mache ich, wenn eine Quelle nirgends auffindbar ist?

Nicht auffindbar heisst nicht automatisch erfunden. Graue Literatur, Hochschulschriften und ältere deutschsprachige Titel fehlen oft in den grossen Datenbanken. Prüfe zuerst den Katalog deiner Hochschule, swisscovery, den Katalog der Deutschen Nationalbibliothek oder den Karlsruher Virtuellen Katalog. Findest du auch dort nichts und hast die Quelle nie selbst gesehen, streich sie und ersetze sie.

Die 12 häufigsten Zitierfehler

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