← Alle Beiträge

Wie viele Quellen braucht eine Bachelorarbeit? Richtwerte nach Fach

Bachelor: 25–50, Master: 50–100, Dissertation: 150+ — plus die Faktoren, die diese Faustregeln kippen: Fach, Methodik, Seitenzahl und was Prüfende wirklich zählen.

7 Min. LesezeitBachelorarbeitQuellenWissenschaftliches Arbeiten

Häufige Fragen

Wie viele Quellen brauche ich für eine 40-seitige Bachelorarbeit?
Als grobe Faustregel: 1–1,5 zitierfähige Quellen pro Textseite, also ungefähr 40–60 für eine typische 40-seitige Bachelorarbeit. Empirische Arbeiten liegen eher am unteren Rand, weil ein grosser Teil aus Methoden- und Ergebnisteil besteht. Theoretische oder Literatur-basierte Arbeiten liegen höher.
Gibt es eine offizielle Mindestzahl an Quellen?
Nein. Weder Prüfungsordnungen noch Zitierstile schreiben eine Mindestanzahl vor. Manche Lehrstühle geben Richtwerte im Leitfaden vor (oft 25–40 für den Bachelor), aber das ist keine Norm. Frag deine Betreuung, wenn du unsicher bist — jede andere Quelle rät.
Wie viele der Quellen müssen wissenschaftlich sein?
In den meisten Fächern erwartet man, dass 70–90 % peer-reviewed oder klar wissenschaftlich sind (Fachbücher, Journals, Dissertationen). Graue Literatur, Websites und Zeitungsartikel dürfen dabei sein, wenn sie zum Thema passen (z. B. für aktuelle Zahlen), aber sie sollten nicht die Argumentationsbasis tragen.
Zählen mehrere Zitate aus demselben Buch als eine oder mehrere Quellen?
Als eine. Im Literaturverzeichnis steht jede Quelle nur einmal, egal wie oft du sie zitierst. Wenn du also 15 Belege im Text hast, kann dahinter durchaus nur ein Dutzend verschiedener Quellen stehen — und umgekehrt eine Quelle, die du zehnmal zitierst, zählt trotzdem als eine.

Weiterlesen

Die 12 häufigsten Zitierfehler

Hol dir den kostenlosen PDF-Leitfaden: Beispiele aus echten Bachelor- und Masterarbeiten.