ChatGPT-Quellen prüfen: existieren die Angaben wirklich?
Wenn ChatGPT, Gemini oder Claude die Literaturliste mitgebaut hat, können Einträge echt klingen und trotzdem fehlen. Verzeichnis einfügen. Das ist derselbe Quick Check, hier für genau diesen Job.
Welchen Job meinst du?
Ich will ChatGPT als Quelle zitieren (APA, Harvard)
Das ist Form. Die Anleitung steht im Blog. Dieser Check fragt nicht nach dem Stil.
Ich will wissen, ob die Liste aus dem Chat echt ist
Genau das. Existenz und Retraktion, ohne Konto.
Die Quelle ist echt, aber hat ChatGPT sie falsch wiedergegeben?
Das ist Belegtreue. Dafür braucht es die Arbeit plus die Quell-PDFs in der Analyse.
Was geprüft wird, und was nicht
Ein erfundener Beleg sieht nicht falsch aus. Plausibler Autor, echte Zeitschrift, glaubwürdiges Jahr, manchmal eine DOI-förmige Zeichenkette, die ins Leere zeigt. Nur der Abgleich gegen Register zeigt das.
Der Quick Check legt jede Zeile an Crossref, OpenAlex, DOAJ, swisscovery und die DNB. Retraktionen laufen im selben Durchgang. Ohne Konto.
Ob die echte Quelle den Satz trägt, den du geschrieben hast, ist ein anderer Job. Dafür die Analyse mit Upload.
Häufige Fragen
Warum erfindet ChatGPT Quellen?
Sprachmodelle erzeugen plausiblen Text, keine geprüften Nachweise. Ein Beleg, der wie ein Paper klingt, ist genau das Muster, das sie gut produzieren, ob er existiert oder nicht.
Wie prüfe ich eine Angabe selbst?
DOI oder Titel auf Crossref, OpenAlex oder im Bibliothekskatalog suchen. Für eine ganze Liste ist das langsam. Der Quick Check macht den Durchlauf auf einmal.
Was, wenn die Quelle echt ist, der Chat sie aber falsch zitiert?
Existenz fängt das nicht. Dafür muss jemand die Quelle lesen und mit deinem Satz vergleichen. Das ist die Analyse, nicht dieser Check.