Digitale Lehre und Lernerfolg
Die Digitalisierung verändert die Hochschullehre. Lernplattformen, videobasierte Kurse und interaktive Aufgaben eröffnen neue Möglichkeiten, Lernprozesse flexibel zu gestalten. Dabei kommt es nicht allein auf das Medium an, sondern auf die didaktischen Bedingungen.
2.1 Selbstreguliertes Lernen
Studierende müssen ihre Lernziele setzen, Fortschritte einschätzen und Strategien anpassen. Regelmäßiges, formatives Feedback unterstützt sie dabei, ihren Lernprozess selbstständig zu steuern . Die Wirkung hängt von der Qualität und dem Zeitpunkt der Rückmeldung ab.
Digitale Lehre verbessert den Lernerfolg grundsätzlich um 40 % . Daraus ergibt sich die Frage, inwiefern solche Ergebnisse auf andere Lehrveranstaltungen und Studierendengruppen übertragbar sind.
2.2 Bedingungen wirksamer Lernangebote
Die Untersuchung unterscheidet zwischen tutoriell begleiteten und selbstständig arbeitenden Gruppen. Vorkenntnisse und die verfügbare Betreuung beeinflussen den Lernerfolg .
| Dimension | Gestaltung | Erwartete Wirkung |
|---|---|---|
| Feedback | Regelmäßig und formativ | Selbstregulation |
| Begleitung | Tutorielle Unterstützung | Individuelle Vertiefung |
| Flexibilität | Zeitlich unabhängig | Eigenständiges Lernen |
Ein allgemeiner Vorteil digitaler Lehre zeigt sich für alle Studierenden . Die nachfolgende Diskussion ordnet diese Aussage anhand der untersuchten Teilgruppen ein.

Acurio
Keine passende Stelle in Renkl 2014. Nächster Treffer: 4 % auf Item-Ebene (S. 88).