Plagiat ist gelöst. Belege sind es nicht.

KI erfindet Literaturangaben, die jede Plagiatsprüfung bestehen. Acurio gleicht jede zitierte Aussage mit der Originalquelle ab, für ganze Abgabestapel und vor der Note.

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Im Pilotbetrieb an mehreren Schweizer Institutionen.

Acurio Prüfansicht: eine wissenschaftliche Arbeit mit farbig markierten Zitaten und der Liste der Befunde

Erfundene Quellen vervielfachen sich.

Gemessen in publizierter, begutachteter Forschung. Was dort durchkommt, kommt auch durch einen Abgabestapel.

×10Fachartikel mit erfundener ReferenzBiomedizin, 2.47 Mio. Artikel
Fachartikel mit erfundener Referenz
20231 von 2’828
20251 von 458
Anfang 20261 von 277

Quelle: Topaz et al. 2026, The Lancet

×14Konferenzpapers mit erfundener QuelleACL, NAACL und EMNLP
Konferenzpapers mit erfundener Quelle
202420
2025275

Quelle: HalluCitation Matters 2026

Auch die Begutachtung hält sie nicht auf: An der ACL 2026 zitierten über 100 bereits angenommene Papers Literatur, die es nicht gibt.Quelle: ACL 2026 Program Chairs

Fragt man GPT-4o nach Quellen, ist mehr als die Hälfte falsch.

176 Literaturangaben, die GPT-4o für Übersichtsarbeiten zu psychischer Gesundheit lieferte, einzeln nachgeprüft. Jedes Feld ist eine Angabe.

  • 35frei erfunden
  • 64echt, aber fehlerhaft angegeben
  • 77korrekt

Keinen dieser Fehler meldet eine Plagiatsprüfung. Erfundene Quellen sind originaler Text.

Quelle: Linardon et al. 2025, JMIR Mental Health

Auch die neuesten Modelle raten lieber, als zuzugeben, dass sie etwas nicht wissen.

Artificial Analysis misst, wie oft ein Modell falsch antwortet, wo es „weiss ich nicht“ hätte sagen müssen. Bei den aktuellen Spitzenmodellen liegt diese Halluzinationsrate zwischen 15 und 95 %.

Halluzinationsrate
DeepSeek V4 Pro (DeepSeek)94.8 %
Claude Opus 5.5 (Anthropic)58.6 %
GPT-6.1 Sol (OpenAI)54.3 %
Kimi K3 (Moonshot AI)53.2 %
Grok 4.7 (xAI)29.3 %
Qwen3.8 Max (Alibaba)28.8 %
Gemini 4 Argon (Google)15.1 %
Halluzinationsrate: Anteil falscher Antworten an allen Fragen, die ein Modell nicht korrekt beantwortet. Weniger ist besser. Gemini 4 Argon liegt tiefer, weil es viele Fragen gar nicht beantwortet. Stand: 3. Oktober 2026.Quelle: Artificial Analysis, AA-Omniscience

Acurio fragt kein Modell aus dem Gedächtnis. Es liest die Quelle.

Für jede Zitatstelle sucht Acurio die passende Stelle in der Originalquelle und urteilt anhand dieser Stelle. Prüfende sehen Aussage, Quelle und Begründung nebeneinander.

  1. 1Aussage erfassen

    Acurio erkennt jede Zitatstelle und die Aussage, die sie belegen soll.

    Digitale Lehre verbessert den Lernerfolg grundsätzlich um 40 % (Meyer, 2023, S. 24).

  2. 2Originalstelle finden

    Acurio durchsucht die ganze Quelle, auch wenn die Seitenangabe danebenliegt.

    Meyer_2023.pdf · S. 24

    In der tutoriell begleiteten Teilgruppe stieg der Lernerfolg um 40 %. Für die Gesamtgruppe zeigte sich kein signifikanter Unterschied.

  3. 3Befund begründen

    Belegt, teilweise belegt oder nicht belegt, jeweils mit Begründung.

    Teilweise belegt

    Die Quelle nennt 40 % nur für die betreute Teilgruppe. Die Arbeit verallgemeinert das auf alle.

Fiktives Beispiel. Fehlt eine Quelle, steht an der Stelle „nicht geprüft“, nie „nicht belegt“.

Vor der Note ist ein erfundener Beleg eine Korrektur. Danach ist er ein Fall.

  1. Abgabe
  2. Prüfung
  3. Note
  4. Archiv
Heute

Fällt erst nach der Note auf, wenn überhaupt.

Mit Acurio

Bei der Prüfung erkannt, mit der Originalstelle.

Mehrere Schweizer Institutionen prüfen bereits mit Acurio.

Im Pilot prüfen wir einen echten Abgabestapel Ihres Departements. Danach gehen wir die Befunde gemeinsam durch, und Sie entscheiden. Ohne Vertrag.

  1. Erstgespräch

    Wir klären Umfang, Formate und Ablauf.

  2. Ihr Abgabestapel

    Acurio prüft echte Arbeiten gegen ihre echten Quellen.

  3. Auswertung

    Wir zeigen Ihnen, was Acurio gefunden hat.

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Lizenzen pro Departement, Fakultät oder Hochschule. Gehostet in der EU (Deutschland), DSGVO-konform, ohne Trainingsnutzung Ihrer Daten.

Häufige Fragen

Ersetzt Acurio unsere Plagiatsprüfung?

Nein. Plagiatssoftware findet kopierten Text. Acurio prüft, ob die zitierte Quelle die Aussage trägt. Die beiden ergänzen sich.

Ist Acurio ein KI-Detektor?

Nein. Acurio rät nicht, ob ein Modell geschrieben hat. Es zeigt, ob der Beleg stimmt, mit der Originalstelle als Nachweis. KI als Werkzeug bleibt erlaubt, erfundene Belege nicht.

Brauchen wir die Originalquellen?

Für die volle Prüfung ja. Fehlt eine Quelle, weist Acurio die Stelle als „nicht geprüft“ aus, nie fälschlich als unbelegt.

Können Studierende Acurio auch selbst nutzen?

Ja, und das hilft Ihnen. Wer vorher prüft, findet falsche Belege selbst und korrigiert sie, bevor die Arbeit bei Ihnen ankommt. Eine erfundene Quelle wird durch einen Selbstcheck nicht echt. Ein privater Check ersetzt Ihre Prüfung aber nicht: Sie wissen nicht, welche Fassung mit welchen Quellen geprüft wurde. Massgeblich bleibt die abgegebene Fassung, und die prüfen Sie mit Acurio selbst.

Sehen wir, was Studierende privat prüfen?

Nein. Was Studierende mit ihrem eigenen Konto prüfen, zeigt Acurio weder Ihnen noch den Betreuenden. So können Studierende früh prüfen und falsche Belege korrigieren, bevor sie abgeben.

Wo liegen unsere Daten?

In der EU (Deutschland), DSGVO-konform. Hochgeladene Arbeiten und Quellen trainieren kein Modell.

Mit welchen Institutionen laufen Piloten?

Acurio läuft im Pilotbetrieb an mehreren Schweizer Institutionen. Namen nennen wir erst, wenn die Institution zustimmt.

Woher stammen die Zahlen?

Aus The Lancet (2026), JMIR Mental Health (2025), einer Analyse der Konferenzen ACL, NAACL und EMNLP (2026), der Stellungnahme der ACL-2026-Leitung und dem Benchmark AA-Omniscience von Artificial Analysis. Unter jeder Grafik ist die Quelle verlinkt.