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Eigenplagiat vermeiden — wann das Recycling der eigenen Arbeit zum Problem wird

Eigenplagiat klingt absurd — wie soll man sich selbst bestehlen? Wann das Recyclen eigener Hausarbeiten in der Bachelor- oder Masterarbeit zum Verfahren führt, und wie du es sauber löst.

7 Min. Lesezeit EigenplagiatSelbstplagiatPlagiatBachelorarbeitMasterarbeit

Häufige Fragen

Darf ich Teile meiner Hausarbeit in der Bachelorarbeit wiederverwenden?
Nur mit ausdrücklicher Genehmigung deiner Prüfungskommission. Die meisten Prüfungsordnungen verlangen, dass jede Abschlussarbeit ein eigenständiger Prüfungstext ist — also keine zweite Verwendung bereits eingereichter Texte. Frag schriftlich an, dokumentiere die Antwort und kennzeichne die Übernahme in der Arbeit.
Zählt es als Eigenplagiat, wenn ich meine eigenen Forschungsdaten wiederverwende?
Daten und Methoden recyceln ist üblich und meist unproblematisch, solange du die Quelle (eigene frühere Arbeit, Datensatz, Publikation) zitierst. Problematisch wird es, wenn du dieselbe Auswertung oder denselben Interpretationstext wortgleich übernimmst, ohne das offenzulegen.
Wie erkennt eine Plagiatssoftware Eigenplagiat überhaupt?
Sie erkennt es nur, wenn deine frühere Arbeit in der Datenbank ist — etwa weil sie publiziert wurde, in einem Repository liegt oder bereits einmal über dasselbe Tool eingereicht wurde. Turnitin etwa speichert Einreichungen institutionsübergreifend. Lehrstühle, die bei Verdacht manuell prüfen, finden auch unindexierte Eigenplagiate.

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