# KI erfindet Belege. Prüfende müssen sie finden.

> Pitch für Hochschulen und Prüfungsämter. Plagiat ist gelöst, Belege nicht. Lancet: sechsfacher Anstieg erfundener Quellen von 2023 auf 2025. Acurio prüft Belegtreue gegen das Original. EU-Hosting in Deutschland.

## Titel

**KI erfindet Belege. Prüfende müssen sie finden.**

Das neue Integritätsproblem ist nicht, ob eine Arbeit mit KI geschrieben wurde. Es ist, ob die zitierten Quellen existieren, und ob sie wirklich sagen, was im Text steht.

Für Hochschulen und Prüfungsämter. TecMinds, acurio.ch

Konstruiertes Beispiel: Lindqvist, M. & Ochsner, P. (2024). Kognitive Entlastung durch Sprachmodelle im Studium. Zeitschrift für Hochschuldidaktik und KI, 12(3), 201–229. doi:10.5555/zhki.2024.0317 DOI nicht registriert. Kein Treffer in Crossref und OpenAlex. Autoren und Titel ohne Nachweis. Quelle existiert nicht.

Stand Oktober 2026.

## Nutzung

**KI gehört zum Studium. Auch beim Recherchieren.**

Neun von zehn Studierenden nutzen KI-Tools fürs Studium. Fast jede zweite Person recherchiert und liest Literatur damit.

- 91,6 % nutzen KI-Tools fürs Studium (Quelle: Hochschule Darmstadt (von Garrel & Mayer) 2025, n = 4'910)
- 46,2 % nutzen sie für Recherche und Literatur; 2023 waren es 28,6 %
- **81 %** nutzen KI mindestens wöchentlich. Deutschland und Österreich, Wintersemester 2025/26. (CHE DatenCHECK 2026, n = 28'584)
- **fast 75 %** nutzen KI täglich oder mehrmals pro Woche. Schweiz, 2025. (Universität Freiburg und HES-SO 2025, rund 800 Studierende)
- **94 %** nutzen generative KI für bewertete Arbeiten. Grossbritannien, 2026. (HEPI Student Generative AI Survey 2026, n = 1'054)

Wer mit KI recherchiert, übernimmt auch ihre Quellen.

Hinweis: Die Umfragen stellen unterschiedliche Fragen. Die Werte sind nicht direkt vergleichbar.

## Modelle

**Auch die neuesten Modelle erfinden Antworten.**

Weiss ein Modell etwas nicht, sollte es passen. Vier von sieben aktuellen Spitzenmodellen antworten dann in mehr als der Hälfte der Fälle trotzdem, und falsch.

Halluzinationsrate im Benchmark AA-Omniscience, in Prozent. Tiefer ist besser.

- DeepSeek V4.1 Flash: 97 %
- Claude Opus 5.5: 59 %
- GPT-6.1 Sol: 54 %
- GPT-6 Astra: 51 %
- Claude Sonnet 5.5: 47 %
- Grok 4.7: 29 %
- Gemini 4 Argon: 15 % (noch nicht öffentlich)

Halluzinationsrate: falsche Antworten geteilt durch alle nicht korrekten Antworten (falsch, teilweise, nicht beantwortet). 6'000 Fragen aus sechs Fachgebieten, ohne Websuche, hohe bis maximale Denkstufe.

**6,5 %** Zweiter Test, diesmal mit dem Originaltext vor sich: So oft fügt GPT-6 Sol einer Zusammenfassung Aussagen hinzu, die nicht im Text stehen. Claude Opus 4.7: 12,0 %. (Vectara Hallucination Leaderboard, 22. September 2026, eigene Modellauswahl)

**19,9 %** der Literaturangaben von GPT-4o frei erfunden, rund 56 % erfunden oder fehlerhaft. Über 13 Modelle: 14 % bis 95 %. (Linardon et al. 2025, JMIR Mental Health; GhostCite 2026)

Quelle: Artificial Analysis, AA-Omniscience, abgerufen am 2. Oktober 2026, Werte gerundet. Gemini 4 Argon ist erst für ausgewählte Nutzer freigeschaltet.

## Beweis

**Nicht im Labor. Im publizierten Bestand.**

**6×** Erfundene Quellen in biomedizinischen Papers, 2023 auf 2025. (Topaz et al. 2026, The Lancet)

Nachweislich erfundene Referenzen pro 1'000 biomedizinische Papers

- 2023: 0,35 (1 von 2'828)
- 2025: 2,18 (1 von 458)
- Anfang 2026: 3,61 (1 von 277)

- **147'000** Konservativ geschätzte halluzinierte Referenzen allein 2025, in 2,5 Mio. Papers. Steiler Anstieg ab Mitte 2024. (Zhao et al. 2026)
- **20 → 275** Papers mit mindestens einer Geisterquelle an ACL, NAACL und EMNLP: 2024 gegenüber 2025. (HalluCitation Matters, 2026)

Sechsfach in zwei Jahren, Anfang 2026 schon bei 1 zu 277.

Quellen: Topaz et al. 2026, The Lancet (2,47 Mio. Papers, 97,1 Mio. Referenzen); Zhao et al. 2026, arXiv:2605.07723; HalluCitation Matters 2026, arXiv:2601.18724.

## Zwei Fehler

**Zwei Fehler. Der zweite ist gefährlicher.**

**A. Die Quelle existiert nicht.** Plausible Autoren, echtes Journal, DOI im richtigen Format. Kein Paper dahinter. Literaturverzeichnis: Brunner, L. (2023). Feedbackkultur im digitalen Studium. Journal of Higher Education Practice, 18(2), 45–61.

**B. Die Quelle existiert. Die Aussage nicht.** Echte Studie, aber der Satz steht so nicht darin. Kein DOI-Lookup findet das. KI-Feedback verbessert die Schreibleistung von Studierenden deutlich (Keller, 2021, S. 14). Keller 2021, S. 14: «Einen Effekt auf die Schreibleistung konnten wir in unserer Stichprobe nicht nachweisen.»

Literaturangaben von ChatGPT in einem Medizin-Test (Bhattacharyya et al. 2023, Cureus): 47 % erfunden, 46 % echt, aber ungenau, 7 % korrekt.

**50–90 %** der Antworten von Sprachmodellen sind nicht vollständig durch die Quellen gestützt, die sie selbst zitieren. (Wu et al. 2025, Nature Communications)

Hinweis: Die Beispiele A und B sind konstruiert.

## Peer Review

**Wer prüft, fängt es trotzdem nicht.**

Das sind nicht Predatory Journals. Das sind die Konferenzen, die das Feld definieren.

ICLR 2026: 50 von 300 geprüften Einreichungen mit mindestens einer menschlich bestätigten Geisterquelle. Jede zuvor von 3 bis 5 Gutachtenden gelesen. (GPTZero, Dez. 2025)

- **ACL 2026:** Über 100 bereits angenommene Papers in der Camera-Ready-Prüfung wegen nicht existierender Literatur zurückgewiesen. Menschlich nachgeprüft. (ACL-Statement, Jurgens et al. 2026)
- **NeurIPS 2025:** 100 bestätigte erfundene Zitate in über 50 angenommenen Papers, trotz mindestens drei Gutachten pro Paper. (GPTZero, Jan. 2026)
- **ICLR, ICML, NeurIPS, USENIX Security 2025:** In 19 bis 35 % der angenommenen Camera-Ready-Papers mindestens eine wahrscheinlich halluzinierte Referenz. Reviewer-Noten betroffener und sauberer Papers praktisch identisch. (Phantom References, Microsoft 2026)

Peer Review prüft Argumente. Es prüft nicht systematisch, ob jede Referenz existiert.

Wenn ACL das erst nach der Annahme findet, findet es eine Betreuung in der Bachelorarbeit nur zufällig.

## Abgrenzung

**Andere prüfen den Text. Acurio prüft die Quelle.**

Acurio ist kein KI-Erkenner. Das Problem ist nicht das Werkzeug KI, sondern der erfundene Beleg.

| | Plagiatssoftware | KI-Detektor | Acurio |
| --- | --- | --- | --- |
| Fragt | Wurde Text kopiert? | Klingt der Text nach KI? | Steht das in der Quelle? |
| Grundlage | Ähnlichkeit zu Texten im Web | Statistik ohne Ground Truth | Abgleich mit dem Original |
| Ergebnis | Ähnlichkeit in Prozent | Score, den man glauben muss | Originalstelle zum Nachlesen |
| Erfundener Beleg | bleibt unsichtbar | bleibt unsichtbar | wird markiert |

Genauigkeit von sieben KI-Detektoren, darunter Turnitin, GPTZero und Copyleaks, in Prozent: Originaltexte 39,5 %, Umgeschrieben 22,1 % (Perkins et al. 2024).

Eine Arbeit kann 0 % Plagiat haben und trotzdem voller erfundener Belege sein.

Wir ersetzen Turnitin nicht. Wir schliessen die Lücke, die Turnitin offenlässt.

Hinweis: Die Genauigkeitszahl gilt den Detektoren. Für Acurio nennen wir keine.

## Acurio

**Belegtreue. Satz für Satz. Gegen das Original.**

Acurio prüft akademische Arbeiten gegen die hochgeladenen Quellen. Zwei Fragen pro Beleg.

- Existiert die Quelle? Metadaten, DOI, Predatory, zurückgezogen.
- Stützt sie die Behauptung? Die konkrete Stelle im Volltext.

1. **Hochladen** Arbeit (Word, PDF, LaTeX) und Quellen (PDF, RIS, BibTeX).
2. **Extrahieren** Jede Zitatstelle, die Behauptung drumherum, die referenzierte Quelle.
3. **Abgleichen** Passende Passage finden, auch wenn die Seitenzahl danebenliegt.
4. **Urteilen** Gestützt, teilweise, nicht gestützt oder nicht geprüft. Originalpassage daneben.

Wo die Quelle fehlt, heisst es «nicht geprüft». Nie fälschlich «unbelegt».

EU-Hosting (Deutschland), DSGVO, keine Trainingsnutzung der Arbeiten.

Hinweis: Ob eine Quelle existiert, prüft Acurio über Kataloge. Ob sie die Aussage stützt, nur gegen den hochgeladenen Quellentext.

## Mitnehmen

**Drei Sätze.**

1. Halluzinierte Belege steigen steil, in studentischen Arbeiten und in begutachteter Literatur.
2. Selbst ACL, NeurIPS und ICLR lassen erfundene Quellen durch. Inhaltliche Fälschungen an echten Quellen sind noch schwerer zu sehen.
3. Acurio erkennt nicht, ob KI geschrieben hat. Acurio prüft, ob der Beleg stimmt.

Der nächste Schritt ist kein Vertrag. Ein Pilot an Ihrem eigenen Abgabestapel, danach das Auswertungsgespräch.

[Pilot anfragen](mailto:info@tecminds.ch?subject=Pilot-Anfrage&body=Institut%3A%0AKontakt%3A%0AGesch%C3%A4tzter%20Abgabestapel%20(Anzahl%20Arbeiten)%3A)

[Verzeichnis gratis prüfen](https://app.acurio.ch/quick-check?lang=de&sample=1&utm_source=pitch&utm_medium=landing&utm_campaign=b2b-hochschul)

Volle Belegtreue mit Quellen-PDFs: [Zur Analyse anmelden](https://app.acurio.ch/get-started?lang=de&from=pitch)

Der Quick-Check prüft die Existenz in etwa 30 Sekunden, ohne Konto.

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Source: https://acurio.ch/pitch
